Mütze Ingelheim

Mütter- und Familienzentrum Ingelheim e.V.

Der Marsch der Hoffnung … die Menschheit zuerst

 

Am 30.11. um 19:30h zeigt das Mütter- und Familienzentrum MütZe e.V. Ingelheim kostenlos die Doku „The March Of Hope“.

Der Marsch der Hoffnung … die Menschheit zuerst

Wir wundern uns immer über die menschliche Dimension einiger politischer Fragen. sind die Dimensionen miteinander verflochten oder getrennt?!

In dem Film „The March of Hope“ sehen wir die große Überschneidung zwischen den politischen Entscheidungen, die sich im Leben vieler Menschen widerspiegeln. Die Entscheidung ist politisch, aber das Ergebnis ist rein humanitär.

Daher die Bedeutung dieses Films, in dem über das Leid der Flüchtlinge bis nach Europa gesprochen wird.

„Ein gelber Van, eine Kamera und kein Budget. Mit diesen inoffiziellen Mitteln machten sich zwei Freunde von Berlin auf in der Hoffnung, etwas über die Flüchtlingskrise in Europa zu erfahren. Sie wussten nicht, dass sie während der Räumungsphase der modernen europäischen Politik abreisten. Als solche befanden sich die Filmemacher im Mittelpunkt der Ereignisse“.

So wurde die Idee des Films auf seiner offiziellen Website beschrieben.

Sie sprechen weiter über seine Idee: Mit einer „Medienmüdigkeit“ über Flüchtlinge erlebten sie hypothermische Kinder, die bei ihrer Ankunft an den Stränden von Lesvos wenig internationale Beachtung fanden. In Idomeni sah man das Lager in wenigen Tagen von 3000 auf 15000 anschwellen, nachdem die Balkangrenzen plötzlich geschlossen worden waren. Mit einer vergeblichen Regierungsreaktion, die sie aufgezeichnet hatten, trugen die Flüchtlinge die Winterfront mit etwas mehr als Sommerzelten. Als sich Hunger und Krankheit ausbreiteten, wanderten Tausende von Flüchtlingen ab und begaben sich, gefolgt von den Filmemachern, durch die Berge, nur um vom mazedonischen Militär verfolgt zu werden.

„Der Marsch der Hoffnung“ ist ein Dokumentarfilm, der im Geiste der Unabhängigkeit erstellt wurde, aber durch die Erfahrung der tiefsten Menschheit definiert wird – durch ein Volk, das alles verloren hat. Der Film untersucht, was es heißt, Europäer zu sein, und stellt die Parameter eines Roadmovies in Frage. „The March of Hope“ wurde in einer Umgebung von Angst, Hass und Misstrauen in Europa gedreht. Dies ist eine Feier von allem, was uns menschlich macht, und ein trotziger Protest im Film gegen die im heutigen Europa wachsende Fremdenfeindlichkeit.

Worauf bezieht sich der Name des Films, wörtlich und symbolisch?

Jim Croft, Regisseur des Films, sagte:“ Der Name „Der Marsch der Hoffnung“ stammt von einem der wichtigsten Beispiele des Films, als in Idomeni mehrere tausend Flüchtlinge nach der Schließung der Balkanroute im Schlamm stecken geblieben waren und sich entschieden, massenweise nach Mazedonien zu gehen. Es hieß „Der Marsch der Hoffnung“ – das ist das selbstbestimmte Bestreben, Asyl zu erreichen – unabhängig von den Kosten. Auch wenn diese besondere Anstrengung fehlgeschlagen ist – der Name blieb bei mir“.

Er fügt in einem Interview hinzu: „Ich weiß, dass viele Menschen über den aktuellen Stand der Dinge niedergeschlagen sind. Im größeren Schema der Menschheitsgeschichte sind die „Menschenrechte“ jedoch relativ jung – die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde erst 1948 unterzeichnet. Ich glaube, dass dies ein Gipfel der menschlichen Zivilisation ist. Aber wie jeder lange Kampf – er wird seine Sackgassen erreichen, seine Kritiker haben und sich seinen Herausforderungen stellen. Es ist einfach unsere Herausforderung als Menschen, für die Werte unserer Zivilisation eine eigene Haltung einzunehmen. Ein Teil dieser Herausforderung besteht darin, aufzustehen, wenn Kernrechte untergraben werden. Ich persönlich denke, dass dieses Gefühl der Hilflosigkeit vor den Dingen eine Art Nachsicht ist. Wir müssen bereit sein, uns auf das zu konzentrieren, was wir selbst innerhalb der Grenzen unseres eigenen Lebens tun können. Und auf die Bedeutung kleiner Taten vertrauen. Beim Marsch der Hoffnung geht es einfach darum, den Mut zu haben, den Kampf fortzusetzen“

„Journeys“ war bisher die große Lieblingsarbeit. Das Projekt begann mit dem Glauben an die Kraft der Kultur, um auf die Gesellschaft einzuwirken, und sein aktuelles Herzensthema scheint an Relevanz zu gewinnen, da das politische Umfeld seit 2014 uneinig geworden ist. Das Ethos des Projekts lautet „Ein Mann, eine Gitarre, eine Kamera „- und von Anfang an wurde untersucht, was man mit wenig Geld alleine machen kann. „Ich hoffe, dass ich die Menschen dazu inspirieren kann, den Mut zu haben, eigene Glaubenssprünge zu machen – und darüber hinaus eine Serie zu schaffen, die die humanitäre Perspektive in den Vordergrund stellt. Es scheint mehr und mehr, dass die Herausforderung unseres Volkes darin besteht, unsere Differenzen zu überwinden und mit dem Zusammenleben weiterzukommen. Bei „Journeys“ hatte ich das Glück, mein Vertrauen in Menschen immer und immer wieder bestätigt zu bekommen.“

Über den Regisseur

Jim Kroft ist Filmemacher und Musiker. Er hat in den letzten 3 Jahren an einer musikalischen Dokumentationsreihe mit dem Titel „Journeys“ gearbeitet. Es ist eine 5-teilige Serie, die die Welt erforscht und sich auf die Kraft der Kultur konzentriert, um die Gesellschaft zu beeinflussen. Der jüngste Film „The March of Hope“ befasste sich mit den Menschenrechten in Europa.

Autor: Ahmad Yassawi

Tailer: https://www.facebook.com/Jimkroft/videos/10155021085

Jim Kroft wird im Anschluss daran für Fragen zur Verfügung stehen und danach ein kleines Konzert spielen.

Um Anmeldung unter 06132 71449010  oder kontakt@muetze-ingelheim.de

wird gebeten

 

 

 

Film „Deportation Class“und „Jugendliche interviewen Flüchtlinge“

Am Sonntag, den 11.11.2018 bieten wir eine ganz besondere Veranstaltung an:

Zusammen mit dem Migrationsbüro und dem Migrationsbeirat der Stadt Ingelheim sowie dem Kino Ingelheim zeigen wir in einer Matinee um 11.00 Uhr im Kino Ingelheim den Film Deportation Class.

Als Vorfilm sehen Sie „Jugendliche interviewen Flüchtlinge“.

Eine Doku des Filmemachers Daniel P. Schenk, entstanden im Rahmen des Projektes „Jedem Kind seine Kunst“.
Gedreht in der MütZe mit Jugendlichen und Flüchtlingen aus Ingelheim.

DEPORTATION CLASS zeichnet erstmals ein umfassendes Bild von Abschiebungen in Deutschland:
Von der detaillierten Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was sie dort erwartet.

Nach Monaten der Vorbereitung hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Wadim“ (2011) realisierten, die Möglichkeit, in Mecklenburg-Vorpommern eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Hochaktuelle, bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Zum Teil mit drei Kamerateams parallel gedreht, zeichnet DEPORTATION CLASS nicht nur ein präzises, sehr nüchternes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Nachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache fliehen musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Ganz herzlichen Dank an alle, die sich um die Realisierung dieser Veranstaltung gekümmert haben!

Vielen Dank an Herrn Kutzner, der die Finanzierung der Vorstellung übernommen hat!

Den Trailer und weitere Details können Sie auf folgender Seite nachlesen: http://www.deportation-class-film.de/

 

Mitmachtheater

TheaterRaumMainz spielt und liest „Tranquilla Trampeltreu“

Der große Löwenkönig feiert Hochzeit und die kleine Schildkröte Tranquilla Trampeltreu möchte unbedingt dabei sein. Aber der Weg ist weit und das Fest ist schon bald. Doch ihr Entschluss steht fest. Schritt für Schritt macht sie sich auf den langen Weg und erlebt dabei allerlei Abenteuer.

Die Darstellerinnen von TheaterRaumMainz nehmen die Kinder mit auf Tranquillas spannende Reise. Die Zuschauer nehmen dabei aktiv am Geschehen teil, indem sie zusehen, zuhören und auch selbst mitspie­len können.

Wann:   20.10., 15 -16 Uhr

Alter:      ab 4 Jahren (empfohlen bis 10 Jahre)

Karten:  7,50 €

Wir empfehlen dringend, Karten zu reservieren oder vorab zu kaufen! Die Teilnehmerzahl auf max. 25 Kinder begrenzt!

 

 

 

Lichtblicke am 3. und 4. November

Wir sind als Station 18 dabei!

Samstag, 3.Nov.von 15 – 21 Uhr und                                                                                                       Sonntag, 4.Nov. von 13 – 19 Uhr haben wir für Sie geöffnet.

 Das Café Kunterbunt – fair & regional, verwöhnt mit Leckereien für Leib und Seele, Kaffee, Tee und hausgebackenen Kuchen.

An beiden Tagen gibt es Kreativworkshops,  Kunsthandwerk von Silke Dettmann norwegische Mützen und Kuscheltiere, Textile Unikate von „Schönes Werk“ und Traudl Heil bietet Nützliches und Schönes vom Schaf und Aroniaprodukte an.

Am Samstag startet ab 18 Uhr unser kleiner Laternenumzug mit anschließendem Lagerfeuer, Stockbrot und Glühwein/-punsch.

Wir freuen uns über zahlreiche Besucher an beiden Tagen

Auch wer uns tatkräftig unterstützen will mit Kuchenspenden, „Café-Diensten“ oder ähnlichem ist herzlich willkommen.

 

 

Lesung mit Nora Imlau

NORA IMLAU, gilt hierzulande als eine der wichtigsten Expertinnen für Baby- und Kleinkindthemen. Als Fachautorin für Familienfragen schreibt sie unter anderem für die Zeitschrift ELTERN und hat mehrere Elternratgeber veröffentlicht. Durch ihren konsequent bedürfnisorientierten Blick auf Familien haben ihre Veröffentlichungen eine große Fangemeinde.
Nora Imlau hat selbst drei Kinder – eines davon gefühlsstark.

Am 11.Oktober macht sie auf Ihrer Lesereise auch Station bei uns. Um 17 Uhr liest sie gemeinsam mit Sabine Pfützner aus „Babybauchzeit“ und um 20 Uhr liest Nora Imlau aus „So viel Freude so viel Wut“.

 

 

 

 

 

 

 

Tickets sind ab sofort nur im Vorverkauf erhältlich bei MütZe, Bahnhofstr.119 und in der Buchhandlung „Herr Holgersson“ in Gau Algesheim, Marktplatz 4.

 

 

Weltstillwoche – „Stillen-Basis für das Leben“

Ausstellung – „Stillmomente“

am Dienstag, 18.09. um 10.00h eröffnet die Fotographin Silke Brenner persönlich, die Ausstellung mit einer Präsentation über die Entstehung der „Stillmomente“, anlässlich der Weltstillwoche. In besonderer Weise ist ihr gelungen, den Beziehungsmoment der Mutter- Kindpaare herauszuarbeiten. Bis Ende 2018 kann die Fotoserie im Café Kunterbunt bewundert werden. Weiterlesen →